Anaerobe Nassvergärung der Organikfraktion von Abfällen

Die aufgereinigte Biosuspension wird in einem Suspensionsspeicher zwischengelagert. Er entkoppelt die Aufbereitungsstrecke von der eigentlichen Vergärung, so dass letztere unabhängig von den Arbeitsrhythmen der Abfallannahme geschehen kann.

Vergoren wird die organische Suspension in volldurchmischten Fermentern, in der Regel einstufige und mesophile Vergärung bei 35 – 38 °C. Die Auslegung des Fermenters und seine Betriebsweise erfolgt abhängig von der Art der Einsatzstoffe sowie die projektspezifischen Ansprüche an mikrobiologischen Abbau und Biogasausbeute.

Synergien nutzen! Fermenterumwälzung mit Biogas

Das Rühren von Fermentern bringt in der Praxis bei vielen Systemen große Probleme mit sich. In der nassmechanischen Aufbereiung des BTA® Prozesses wird eine praktisch störstofffreie organische Suspension mit hoher Homogenität sichergestellt. Dadurch ist es möglich, den Fermenter mittels Einpressen von Biogas zuverlässig homogen zu halten. Dies bringt entscheidende Vorteile mit sich:

  • Sichere Umwälzung des gesamten Gärraums
  • Optimaler Zugang für die Mikroorganismen
  • Hohe Ausnutzung der eingetragenen Energie
  • Keine bewegten Teile im Fermenter, dadurch minimale Anfälligkeit
  • Keine Wartungsarbeiten im Inneren des Fermenters erforderlich

Die Weiterverarbeitung des Gärrestes

Die weitere Behandlung des Gärrestes kann projektspezifisch angepasst werden. In der Regel erfolgt eine Fest-Flüssig-Trennung über Vollmantelzentrifugen oder Schnecken pressen. Der entwässerte Gärrest (TS ca. 30%) eignet sich hervorragend zur weiteren Stabilisierung und Produktion von Qualitäts-Kompost. Das entstehende Zentrat wird größtenteils als Prozesswasser genutzt und im Kreislauf gefahren. So wird der Frischwasserbedarf minimal gehalten. 

 

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