Valorlis Erweiterung, Portugal

AnlagennameValorlis Erweiterung
Inbetriebnahme2023
LandPortugal
Substrat Bioabfall,
Kapazität 25.000
Lieferumfang ausführlichSeparate Aufbereitungs- und Vergärungslinie für Bioabfall inklusive:
BTA® Hydromechanische Aufbereitung
Nassvergärungslinie
Entwässerung- und Prozesswassermanagement
Verstärkung aktueller nassmechanischer Aufbereitungslinie für Hausmüll
EndkundeVALORLIS (Valorização e Tratamento de Resíduos Sólidos, S.A.)

 

Erweiterung der MBA-Anlage Valorlis

Nach einem Jahrzehnt erfolgreichen Betrieb der MBA-Anlage Valorlis wird selbige erweitert, um den neuen umweltpolitischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Über 500.000 Mg/a Hausmüll wurden in dieser Anlage behandelt, Recyclingmaterial zurückgewonnen, Biogas erzeugt und sogar Kompost erzeugt.
Um in Zukunft auch Bioabfall annehmen und behandeln zu können, wird die Anlage mit einer separaten Aufbereitungs- und Vergärungslinie mit einer Kapazität von 25.000 Mg/a erweitert. Wie vor 10 Jahren hat sich Valorlis für den BTA® Prozess als Plattform für diese Erweiterung entschieden.

Um beide Linien (Hausmüll und Bioabfall) getrennt zu halten, sieht die Erweiterung eine separate Aufbereitungslinie (nach der BTA® Hydromechanischen Aufbereitung), eine eigene Vergärungslinie (Nassvergärung, mesophil) sowie ein getrenntes Prozesswassermanagement vor.

Gleichzeitig soll die nassmechanische Aufbereitungslinie für den Hausmüll verstärkt werden. Dies erfolgt insbesondere durch den Austausch des vor 10 Jahren vorgesehenen Rechensystems (LRS Rake) zur Abtrennung der Leichtfraktion durch das Schneckensystem (LRS Screw), welches eine deutliche Erhöhung des Durchsatzes ermöglicht. Selbiges ist bereits in mehreren MBA- Anlagen seit Jahren erfolgreich im Einsatz, wie z.B. in Glasgow oder auf Malta.  

Besondere Herausforderung hierbei ist die Errichtung dieser neuen Linie im zwar reduzierten, aber weiterhin laufenden Betrieb, um die Biologie weiterhin am Laufen halten zu können und anschließend in kurzer Zeit wieder hochfahren zu können. Die kurze Zeitschiene (beide Linien sollen Ende 2023 wieder in Betrieb genommen sein) ist dabei die zweite große Herausforderung.

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